Echte Menschen. Echte Geschichten.

Stories

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Lara, 24
Winterthur · 14 Monate bei Panther · Teilzeit, Remote

«Ich hab mich früher nicht mal getraut, beim Coiffeur zu sagen, dass mir der Schnitt nicht gefällt.»

Was hast du vor Panther gemacht?
Ich hab Kommunikationswissenschaften studiert in Zürich. Bachelor fertig, dann ein halbes Jahr lang Bewerbungen geschrieben. Ich hab immer gehofft, dass kein Vorstellungsgespräch kommt – was natürlich das Problem war.
Wieso?
Ich bin introvertiert. Nicht so ein bisschen ruhig, sondern richtig. Ich hab mich in der Schule nie gemeldet, auch wenn ich die Antwort wusste. Präsentationen im Studium haben mir körperlich Übelkeit bereitet. Ich war die Person, die sich beim Coiffeur nicht traut zu sagen, dass ihr der Schnitt nicht gefällt.
Und dann bist du ausgerechnet in den Vertrieb gegangen?
Ja, klingt absurd. Eine Kollegin hat mir den Link geschickt. Ich dachte zuerst: Bist du verrückt, ich kann ja nicht mal Pizza bestellen ohne nervös zu werden. Aber die Bewerbung war einfach – kein Lebenslauf, kein Motivationsschreiben. Und ich hatte ehrlich gesagt nichts Besseres.
Wie war der Anfang?
Hart. Nicht wegen dem Stoff, der war logisch aufgebaut. Sondern weil ich zum ersten Mal im Leben aktiv auf fremde Menschen zugehen musste. Meine ersten Telefonate waren eine Katastrophe. Meine Stimme hat gezittert, ich hab mich dreimal entschuldigt bevor ich überhaupt gesagt hab warum ich anrufe.
Was hat sich verändert?
Mein Teamleiter hat nach einem meiner Telefonate gesagt: «Lara, du musst dich nicht entschuldigen, dass du anrufst. Du bietest denen etwas an.» Das hat gesessen. Und nach zwei Wochen hab ich meinen ersten Abschluss gemacht. Ein Zahnarzt in Aarau. Ich hab danach zehn Minuten auf den Bildschirm gestarrt – nicht weil die Provision so gross war, sondern weil ich realisiert hab: Ich hab gerade einen fremden Menschen überzeugt, etwas zu kaufen. Ich. Die sich nicht traut beim Coiffeur zu reklamieren.
Bist du heute ein anderer Mensch?
Nein, ich bin immer noch introvertiert. Ich geh nicht plötzlich auf Partys und halte Reden. Aber ich kann heute ein Telefon abnehmen, ein Gespräch führen und ein Angebot machen, ohne dass mir das Herz in die Hose rutscht. Das klingt für die meisten Leute nach nichts. Für mich ist das riesig.
Was verdienst du?
Letzten Monat CHF 3’800. Ich arbeite Teilzeit, meistens vormittags von 8 bis 12, manchmal noch einen Nachmittag dazu.
Wie sieht dein Vertriebsalltag bei Panther aus?
Ich setz mich morgens um 8 an den Laptop, mach mir einen Kaffee und öffne das Dialer-System. Dann telefoniere ich. Ich rufe kleine und mittlere Unternehmen an – Zahnärzte, Physiotherapeuten, Coiffeure, Handwerker – und biete ihnen an, ihre Sichtbarkeit bei Google zu verbessern. Also wenn jemand zum Beispiel «Zahnarzt Aarau» googelt, dass diese Praxis dann ganz oben erscheint.

Das Produkt ist einfach zu erklären, weil es logisch ist. Jeder Unternehmer versteht, dass Leute heute auf Google suchen und nicht im Telefonbuch. Ich muss niemanden überreden, ich muss nur die richtigen Fragen stellen: Wie kommen Ihre Neukunden heute zu Ihnen? Haben Sie sich mal selber gegoogelt? Meistens merke

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Dario, 29
Dietikon · Seit Februar 2024 · Vollzeit, Remote

«Ich hatte Betreibungen, keinen Lehrabschluss und einen Kühlschrank, der meistens leer war.»

Dario, wo standest du bevor du zu Panther gekommen bist?
Ich fang einfach ehrlich an. Mit 25 hatte ich keinen Berufsabschluss, drei abgebrochene Anlehren – Logistik, Detailhandel, Gastro – einen Betreibungsregisterauszug mit vier Einträgen und eine Wohnung in Dietikon, die ich mir eigentlich nicht leisten konnte. Mein Konto war am 20. jeden Monats auf Null. Manchmal vorher.
Was hast du bis dahin gemacht?
Alles Mögliche. Temporär bei Adecco, Regale einräumen bei Coop, ein paar Monate Velokurier. Nichts davon war schlecht, aber nichts davon hat irgendwohin geführt. Ich war der Typ, der immer gesagt hat «Ja, ich mach dann schon noch was», und dann kam halt nichts.
Wie bist du auf Panther gekommen?
Jobplattform. Die Anzeige hat mich angesprochen, weil da stand «Quereinsteiger willkommen». Ich dachte ehrlich gesagt, das klingt nach so einem Strukturvertrieb-Ding. Aber ich hatte buchstäblich nichts zu verlieren.
Und, war es ein Strukturvertrieb-Ding?
Nein. Im Online-Meeting hat mir jemand einfach erklärt, wie der Job funktioniert: Du rufst Firmen an, du bietest ihnen eine Dienstleistung an, du kriegst Provision wenn sie abschliessen. Keine Motivationsfloskeln, keine «Werde Millionär»-Slides. Einfach: So funktioniert es, willst du oder nicht.
Wie war die Schulung?
Intensiv. Eine Woche, jeden Tag von 9 bis 17 Uhr. Script lernen, Einwandbehandlung üben, Telefonate simulieren. Ich war nicht der Beste in der Gruppe, aber ich war jeden Tag da. Das allein war für mich schon neu.
Wie liefen die ersten Monate?
Zäh. Ich hatte Wochen mit null Abschlüssen. Wochen, in denen ich 200 Leute angerufen hab und 195 haben aufgelegt. Aber ich hab trotzdem was verdient, weil ich einfach weitergemacht hab. Am Anfang vielleicht CHF 1’500 bis 2’000 im Monat. Nicht viel, aber regelmässig.
Ab wann hat es klick gemacht?
Nach etwa vier Monaten. Ich hab aufgehört, das Script abzulesen, und angefangen, das Gespräch zu führen. Ich hab verstanden, dass es nicht darum geht, jemanden zu überreden. Sondern rauszufinden ob die Person ein Problem hat, das ich lösen kann. Ab da liefen die Zahlen.
Was verdienst du heute?
Im Schnitt CHF 5’500 bis 6’500 im Monat. Vollzeit, fünf Tage die Woche.
Hat sich sonst was verändert?
Meine Betreibungen sind bezahlt. Ich hab zum ersten Mal in meinem Leben einen Notgroschen. Ich hab mir letztes Jahr eine neue Matratze gekauft – klingt lächerlich, aber ich hab vorher drei Jahre auf einer durchgelegenen Occasionsmatratze geschlafen, weil 800 Franken einfach nicht drin waren.

Ich sag nicht, dass Panther mein Leben gerettet hat, das wäre kitschig. Aber es ist das Erste, was ich in meinem Leben länger als ein Jahr durchgezogen hab. Und das hat alles verändert.

Wie sieht dein Vertriebsalltag bei Panther aus?
Ich steh um halb 8 auf, mach Sport, dusche, und bin um 9 am Laptop. Dann geht’s los. Ich telefoniere meistens durch bis 12, dann Mittag, und nachmittags nochmal von 13 bis 17 Uhr. Freitags mach ich meistens um 15 Uhr Schluss.

Was ich konkret mache: Ich rufe KMU an – kleine Firmen, Arztpraxen, Handwerker, Restaurants, Kosmetikstudios – und biete ihnen an, ihr Google-Profil professionell zu bewirtschaften. Das heisst: Wenn jemand zum Beispiel «Restaurant Dietikon» googelt, dann erscheint die Firma prominent mit Fotos, Öffnungszeiten, Bewertungen, allem drum und dran. Die meisten kleinen Firmen haben zwar ein Google-Profil, aber das liegt brach. Da liegt das Potenzial.

Das Schöne daran ist, dass es kein Bullshit-Produkt ist. Ich verkaufe denen nichts, was sie nicht brauchen. Jeder kleine Unternehmer in der Schweiz braucht Sichtbarkeit im Internet, und die meisten haben weder Zeit noch Ahnung, sich selber darum zu kümmern. Da komme ich ins Spiel.

Pro Tag mache ich so zwischen 80 und 120 Anrufe. Das klingt nach viel, aber die meisten sind kurz – entweder erreichst du niemanden, oder du merkst in 30 Sekunden, dass es nicht passt. Die echten Gespräche, wo du dich hinsetzt und dem Gegenüber richtig zuhörst, sind vielleicht 8 bis 12 am Tag. Davon machst du ein bis drei Abschlüsse, je nach Tag.

A
Aline, 22
Bern · 8 Monate bei Panther · 60–80%, Remote

«Ich wusste nicht was ich will. Ich wusste nur, dass ich nicht nochmal ein Praktikum machen will.»

Was hast du vor Panther gemacht?
Nach der Matura war bei mir komplette Leere. Alle um mich herum hatten einen Plan – Medizin, Gap Year in Australien, HSG. Ich hatte keinen Plan. Null. Ich hab mich für Psychologie eingeschrieben, weil das halt alle machen, wenn sie nicht wissen was sie wollen. Nach einem Semester war klar: Das ist es nicht.
Und dann?
Dann hab ich ein Praktikum gemacht. Marketing, bei einer Agentur in Bern. CHF 1’200 pro Monat, 100% Pensum. Ich hab Kaffee gemacht, Instagram-Posts geschrieben und gelernt, wie man acht Stunden im Büro sitzt, ohne dass jemand merkt, dass man eigentlich nichts zu tun hat. Nach sechs Monaten hab ich gekündigt.
Wie haben deine Eltern reagiert?
Meine Mutter hat sich Sorgen gemacht. Mein Vater hat gesagt, ich soll «einfach mal irgendwo anfangen». Meine beste Freundin hat mir den Panther-Link geschickt, weil sie die Anzeige auf Instagram gesehen hat. Ich hab mich beworben, weil es buchstäblich das Einzige war, das sich nicht nach grauer Büro-Hölle angehört hat.
Was war anders an der Schulung?
Die hat mir zum ersten Mal das Gefühl gegeben, dass ich etwas Konkretes lerne. Nicht Theorie, nicht Modelle, nicht Frameworks. Sondern: Wie führe ich ein Gespräch. Wie stelle ich die richtige Frage. Wie erkenne ich, ob jemand Interesse hat oder nur höflich ist.
Wie liefen die ersten Wochen?
Okay. Nicht super, nicht katastrophal. Was mich am meisten überrascht hat: Es hat mir Spass gemacht. Nicht der Akt des Telefonierens an sich, aber das Gefühl, am Ende des Tages etwas Messbares geschafft zu haben. Drei Gespräche geführt, ein Angebot raus, ein Abschluss – oder auch keiner. Aber ich wusste genau, wo ich stehe.
Was verdienst du?
Zwischen CHF 2’800 und 4’200 im Monat, je nachdem wie die Woche läuft. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Praktikum – bei weniger Stunden.
Weisst du jetzt, was du willst?
Ehrlich? Nein. Und ich hab aufgehört, mir darüber Stress zu machen. Vielleicht studiere ich irgendwann doch noch was. Vielleicht nicht. Aber im Moment funktioniert es: Ich verdiene mein eigenes Geld, ich lerne etwas Nützliches, und ich muss niemandem Kaffee bringen.
Wie sieht dein Vertriebsalltag bei Panther aus?
Ich arbeite meistens vier Tage die Woche, manchmal fünf wenn ich Lust hab. Mein Setup ist ein Laptop, ein Headset und mein Küchentisch – mega glamourös (lacht).

Der Job ist im Kern simpel: Ich rufe kleine Firmen an und helfe ihnen, bei Google besser gefunden zu werden. Das sind zum Beispiel Yogastudios, Nagelstudios, Fahrschulen, Tierärzte – einfach lokale Firmen, die von Laufkundschaft und Neukunden aus dem Internet leben. Ich erkläre denen, wie Google funktioniert, schau mir mit ihnen zusammen an, wie sie aktuell dastehen, und wenn sie wollen, übernehmen wir das für sie. CHF 200 im Monat.

Was ich cool finde: Es ist kein abstraktes Produkt. Ich kann jedem Unternehmer in zwei Minuten zeigen, warum das Sinn macht. «Googeln Sie mal Ihren eigenen Betrieb – und dann googeln Sie Ihren grössten Konkurrenten.» Das reicht meistens.

Ein normaler Tag: Ich fang um 9 an, telefoniere zwei, drei Stunden am Stück, mach dann eine Pause, und nachmittags nochmal zwei Stunden. Ich mach vielleicht 50 bis 70 Anrufe am Tag. Das klingt monoton, aber jedes Gespräch ist anders. Gestern hatte ich einen Schreiner am Telefon, der mir 20 Minuten von seinen Holzmöbeln erzählt hat bevor wir überhaupt übers Geschäftliche geredet haben. Solche Gespräche mag ich.

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